Header image  
   
  
   

 
 
Amerikanische Geschichte
 
 

Die Besiedelung der bislang von Indianervölkern bewohnten nordamerikanischen Territorien durch europäische Einwanderer begann bereits in den 1550er Jahren. Spanische Siedler gründeten 1565 St. Augustine, danach Santa Fe im heutigen Neu Mexiko im Jahr 1609 und San Diego im südlichen Kalifornien 1769.

Zeitgleich erfolgte, auf Initiative von Sir Walter Raleigh, die Besiedlung der Ostküste durch britische Einwanderer. Diese überlebten jedoch nicht. Erst im Jahre 1607 deutete sich eine dauerhafte Besiedelung englischer Auswanderer in der Gegend der Chesapeake Bay und der Stadt Jamestown (im heutigen Virginia) an, die jedoch teuer erkauft war: Von den einstmals 105 Siedlern überlebten nur 32 Personen die ersten 7 Monate. Die meisten der Siedler starben an Unterernährung und Krankheiten.

Die ersten europäischen Siedler stießen in Amerika auf dort lebende indianische Völker, die sie aus drei unterschiedlichen Blickwinkeln betrachteten. Aus der Sicht der Missionare mussten die Seelen der indianischen Heiden gerettet werden. Aus dem machiavellischen Blickwinkel mussten die Indianer besiegt und benutzt werden, um den zivilisierten Christen zu dienen. Vertreter der klassisch-humanistischen Sichtweise hingegen bewunderten die Indianer aufgrund deren Nähe zur Natur. Diese drei ambivalenten Gesichtspunkte prägten die Indianerpolitik in Nordamerika in den Jahrhunderten nach 1492, zusammen mit dem Druck der aus Europa eintreffenden Siedler, die in Amerika auf ein besseres Leben hofften.

Weiteres in den einzelnen Rubriken........