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Südamerika Reisewarnungen

 

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Brasilien:

Hauptstadt:

Brasilia

Int. Kennzeichen:

BR

Sprache:

Portugiesisch mit brasilianischen Eigenheiten

Gängige Fremdsprachen:

wenig, am ehesten Englisch und Spanisch

Zeitdifferenz:

MEZ -4 h, MESZ -5 h, bei brasilianischer Sommerzeit (Oktober - Februar) -3 h

Strom:

110 Volt /60 Hertz und/oder 220 Volt /60 Hertz; amerikanische und europäische Steckdosen

Währung:

1 Real = 100 Centavos

Sicherheit:

Allgemein wird auf eine erhöhte Sicherheitsgefährdung durch Straßenkriminalität hingewiesen.

In den Großstädten (besonders Rio de Janeiro und São Paulo) sollte aufgrund erhöhter Kriminalität nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Die Täter zeichnen sich in der Regel durch hohe Gewaltbereitschaft aus, dies gilt nicht nur für Eigentums-, sondern vor allem auch für Gewaltdelikte, darunter auch Entführungen. Bei Überfällen sollte jeglicher Widerstand vermieden werden, das Führen und die Verwendung von Schusswaffen durch Kriminelle ist stark angestiegen.

Folgende Kriminaltaten sind besonders häufig:
- Bewaffnete Raubüberfälle auf Autolenker an Kreuzungen oder in Verkehrsstaus. Besondere Vorsicht auf dem Flughafenzubringer in Rio de Janeiro.
- Vorübergehende Entführungen um Geld zu erpressen.
- Überfälle auf Fußgänger, Diebstahl von Bargeld, Uhren und Kameras.
- Diebstähle am Strand.

Mitunter kommt es (v.a. in Rio de Janeiro) auch zu Raubüberfällen auf Touristen bereits kurz nach Antritt der Fahrt vom Flughafen in die Stadt. (Touristenbusse werden oft durch Informanten observiert, zum Anhalten gezwungen und ausgeraubt). Flüge sollten so gewählt werden, dass die Landung in Rio de Janeiro und die anschließende Fahrt zum Hotel vor 20 Uhr stattfinden. Zugleich wird dringend vor vermeidbaren Kontaktnahmen im Flughafenbereich, selbst mit sich als Personal ausgebenden Fremden, gewarnt. Geldwechsel sollte keinesfalls bei Schwarzwechslern durchgeführt werden (auch wenn ein Wechselvorteil angepriesen wird). Ein bereits vor Flugantritt vom Hotel oder vom Reisebüro organisierter Flughafentransport wird ebenso empfohlen. Das Anheuern von Taxifahrern am Ausgang der Flughafenhalle ist als sicherheitsriskant einzustufen und daher nicht zu empfehlen.

Auf die Gefahr von bewaffneten Auseinandersetzung und gewalttätigen Ausschreitungen im Stadtgebiet von Rio de Janeiro, die Drogenbanden, welche die Armenviertel (Favelas) von Rio kontrollieren, angelastet werden, wird hingewiesen. Bewaffnete Auseinandersetzung der Drogenbanden und Sonderaktionen der Polizeibehörden gegen die Drogenbanden können auch in unmittelbarer Nähe von Touristenattraktionen stattfinden. Touristen sind durch die gewalttätigen Aktionen bisher noch nicht betroffen gewesen, im Hinblick auf den vermehrten Einsatz der Polizeibehörden gegen die Drogenbanden und deren Gewaltbereitschaft kann eine gewisse Gefahr für Touristen jedoch nicht ausgeschlossen werden. Trotz starker Polizeipräsenz zum Schutz der Touristen wird zu besonderer Vorsicht angeraten. Zusätzlich zu den regulären Polizeikräften werden seit 10. Mai 2004 auch die Streitkräfte zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in Rio de Janeiro herangezogen. Die Favelas (Armenviertel) sollten vor allem in Rio de Janeiro und São Paulo gemieden werden. Dokumente sollten fotokopiert und separat (Hotelsafe) aufbewahrt werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise:

Der Reisepass muss bei der Einreise noch  6 Monate gültig sein.
Derzeit wird von Reisenden, die aus Peru und Bolivien kommen, eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.

Aus gegebenem Anlass wird mitgeteilt, dass die brasilianische Einreisebehörde in Rio de Janeiro (Bundespolizei) den Begriff "touristische Einreise" äußerst restriktiv auslegt und bei dem geringsten Hinweis auf einen geschäftlichen Aufenthalt und Fehlen eines entsprechenden Visums die Einreise verweigert. Trotz über 30-jährigen Bestehens des diesbezüglichen Sichtvermerksabkommens hat es in letzter Zeit Fälle gegeben, in denen die brasilianischen Bundespolizei bei der Einreise österreichischer Touristen die Aufenthaltsdauer willkürlich auf 30 Tage begrenzt und bei der Ausreise über Touristen, die mehr als 30 Tage in Brasilien verblieben, Strafen verhängt hat. Die Beschränkung der Aufenthaltsdauer ist auf dem Einreisestempel im Pass rechts oben handschriftlich vermerkt. Sollte ein österreichischer Tourist einen derartigen Vermerk bei der Einreise bemerken, sollte sofort mit der österreichischen Botschaft Brasilia (Adresse und Fax siehe weiter unten) Kontakt aufgenommen werden. Gegen eine allfällige, widerrechtlich verhängte Strafe muss innerhalb von fünf Arbeitstagen ab Datum des Strafzettels bei der brasilianischen Botschaft in Wien schriftlich Einspruch erhoben werden. Im Zweifelsfall wäre auch hier (sofort, um Fristversäumnis zu vermeiden) mit der Österreichischen Botschaft in Brasilia Rücksprache zu halten.

Einfuhr:

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, ab US $ 10.000 jedoch deklarationspflichtig (Zollformular wird im Flugzeug ausgegeben). Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar oder in Travellerschecks, besonders aber Kreditkarten (am häufigsten verbreitet sind VISA- oder MASTERCARD-Kreditkarten). Geldwechsel außerhalb der Bankzeiten ist am Flughafen, in guten Hotels und Reisebüros möglich.

Neue Gegenstände für den persönlichen Bedarf bis zum Wert von US $ 500 können zollfrei eingeführt werden; es müssen jedoch bei der Ankunft aus dem Ausland auf einem Formular des brasilianischen Zolls alle eingeführten Gegenstände deklariert werden.

Bei Ankunft in Brasilien kann im Duty-free-Shop um US $ 500 zollfrei eingekauft werden. Dies gilt jedoch nicht für offensichtlich zum Verkauf bestimmte Waren (insbesondere größere Mengen von Alkohol, obwohl hier keine fixen Quoten festgesetzt werden.) Waren im Wert von über US $ 500 werden für den US $ 500 übersteigenden Wert mit 50% besteuert (z.B.: Waren im Wert von US $ 900 zahlen 50% von US $ 400,-, also US $ 200 Steuern).

Folgende Waren müssen speziellen Kontrollen unterzogen werden:
*Nahrungsmittel, Pflanzen und lebende Tiere (Einfuhrerlaubnis des Landwirtschaftsministeriums nötig)
*Medikamente, außer wenn sie für den persönlichen Gebrauch des Touristen bestimmt sind (Einfuhrgenehmigung des Gesundheitsministeriums nötig)
* Waffen und Munition (Heeresministerium)
* Radioaktives Material (brasilianische nationale Kommission für Nuklearenergie - Comissao Nacional de Energia Nuclear )
* Spezielle Einfuhrbestimmungen für Musikinstrumente: Für Musikinstrumente, die von Orchestern oder konzertierenden Musikern in Brasilien verwendet werden sollen, muss ein Zollvormerkverfahren durchgeführt werden. Das Verfahren muss im vorhinein in Brasilien von der die Tournee organisierenden Agentur bzw. sonstigen Vertrauensperson (die im Regelfall einen 'Despachanten' einsetzen muss) abgewickelt werden. Dauer: 2-3 Wochen. Bei Nichtdurchführung Gefahr der Beschlagnahmung der Instrumente bei der Einreise. Analoge Bestimmungen gelten für die Einfuhr von professioneller
*Foto- und Filmausrüstung (Journalisten).

Ausfuhr:

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Es dürfen in Brasilien erworbene Güter, sofern diese nicht zu Handelszwecken (Wiederverkauf) bestimmt sind, bis zu einem Limit von US$ 2.000 als 'Gepäck' ausgeführt werden, wobei die definitive Ausfuhr bis zu 6 Monaten nach der Ausreise des Touristen erfolgen kann.

Bei allen Gegenständen, die nicht zum üblichen Touristengepäck gehören, sowie in allen Zweifelsfällen, sollte bei mitgebrachten Gegenständen schon bei der Einreise, bei im Lande erworbenen vor der Ausreise mit dem brasilianischem Zoll Rücksprache gehalten werden!

Nicht als Reisegepäck werden angesehen:
* Motorräder, Trailers, Autos, Fahrräder, die mit einem Motor versehen sind
* Flugzeuge, motorisierte Wasserski-Ausrüstungen, motorisierte Boote
* Motoren für die im vorstehenden angeführten Güter.

Die genannten Gegenstände unterliegen den normalen brasilianischen Exportbestimmungen. Es ist streng verboten, ohne vorherige Genehmigung tropische Pflanzen und Tiere - mit Ausnahme von Haustieren - auszuführen. Bei Verstößen ist mit Verhaftung zu rechnen.

Die vor dem Abflug zu bezahlenden Flughafengebühren können - je nach Flughafen und Destination - ab US$ 40 betragen.


Bolivien:

Hauptstadt:

Sucre (Hauptstadt); La Paz (Sitz der Regierung)

Int. Kennzeichen:

BO

Sprache:

Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Zeitdifferenz:

zu MEZ -5h; zu MESZ -6h

Strom:

in La Paz 110 und/oder 220 Volt, 50 Hertz; außerhalb 220 Volt/50 Hertz; Amerikanische Stecker, Adapter benötigt

Währung:

1 Boliviano = 100 Centavos

Sicherheit:

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Die soziale und wirtschaftliche Unzufriedenheit im Land ist sehr hoch. In einzelnen Landesteilen, unter anderem in den beiden Provinzen des Yungas und des Chapares, kommt es wegen der Einsätze im Kampf gegen Drogen immer wieder zu Spannungen.

Es muss bei Reisen in Bolivien weiter damit gerechnet werden, dass es jederzeit zu unvorhergesehenen Beeinträchtigungen im Reiseverkehr auf Grund von Streiks bzw. zu Blockaden wichtiger Straßenverbindungen oder auch Landbesetzungen kommen kann. Auch die ungehinderte Zufahrt zu Flughäfen, insbesondere von La Paz, kann davon betroffen sein. Reisende in Bolivien sollten sich laufend über ihre Reiseveranstalter bzw. die lokalen Sicherheitskräfte und die Medien über die Entwicklung der Sicherheitssituation im Land informiert halten.

Grundsätzlich sollten Reisen in Gebiete, wo es zu Unruhen kommt, unbedingt vermieden werden. Größere Menschenansammlungen und mögliche Straßensperren, die von Demonstranten oft sehr rasch und ohne Vorwarnung gelegt werden können, sollten auf jeden Fall gemieden werden. Unter Umständen kann es zum Einsatz von Tränengas oder polizeilicher Gewalt kommen, um Demonstrationen aufzulösen. Es sollte keinesfalls versucht werden, allfällige Straßensperren, auch wenn sie unbewacht erscheinen, zu durchbrechen. Bei Planung von Reisen auf dem Landweg von Bolivien nach Peru wird empfohlen, auch die angespannte Situation auf peruanischer Seite zu berücksichtigen.

Die Kriminalität in Bolivien hat in letzter Zeit zugenommen. Vor allem in den von Touristen frequentierten Gebieten um La Paz haben sich bewaffnete Überfälle auf Touristen, Entführungen sowie Trickdiebstähle, zum Beispiel von vermeintlichen "Polizisten" oder "Drogenfahndern", vermehrt. Nach Möglichkeit sollte nur wenig Bargeld mitgeführt und Dokumente fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Es wird abgeraten, Mitfahrgelegenheiten, wie Taxis oder andere Privattransporte, mit unbekannten Drittpersonen oder zufälligen (Reise) Bekanntschaften zu teilen.

Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen. Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der besonderen Gefährdung bewusst sein.

Einreise:

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate lang gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr:

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro und/ oder US Dollar in bar, welche problemlos - Euro allerdings zu einem schlechten Umrechnungskurs - in den Wechselstuben in die Landeswährung umgetauscht werden können, sowie Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, bei der Einfuhr von Medikamenten, Lebensmitteln oder Pflanzen bestehen Beschränkungen.

Ausfuhr:

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Die Ausfuhr von Antiquitäten sowie archäologischen Funden ist verboten, ebenso bestehen Ausfuhrbeschränkungen hinsichtlich wildlebender Pflanzen oder Tiere sowie deren Verarbeitungsprodukte.


Argentinien:

Hauptstadt:

Buenos Aires

Int. Kennzeichen:

AR

Sprache:

Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

keine

Zeitdifferenz:

zu MEZ -4h; zu MESZ -5h

Strom:

220 Volt / 50 Herzt Wechselstrom; dreipolige Stecker; Adapter benötigt

Währung:

1 Peso = 100 Centavos

Sicherheit:

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Auch nachdem Argentinien eine schwere Wirtschafts- und Finanzkrise weitgehend überwunden hat, kommt es regelmäßig zu zum Teil gewalttätigen Demonstrationen, wobei sich Kundgebungen und Ausschreitungen primär auf die Hauptstadt Buenos Aires und in der Regel auf das Stadtzentrum (vor allem die Zone zwischen Plaza de Mayo und Kongress) konzentrieren. Darüber hinaus führen Straßensperren und Blockaden ("piquetes") anarchistischer Gruppen ("piqueteros") sowohl in der Hauptstadt wie auch in einzelnen Provinzen (Buenos Aires, Entre Rios, Salta, Jujuy, Tucuman) regelmäßig zu Behinderungen. Reisenden wird empfohlen, Menschenansammlungen und Protestaktionen im Großraum Buenos Aires sowie Fahrten in abgelegene Stadtteile oder Elendsviertel ("villas miserias") zu meiden.

Bewaffnete Raubüberfälle und Taschendiebstahl sind besonders in touristischen Zonen der Hauptstadt (La Boca, San Telmo) sowie an den Flughäfen häufig. Reisende sollten nur Ruftaxis (Radiotaxi, Remise) benutzen, auf Schmuck und wertvolle Accessoires verzichten, lediglich Ausweiskopien sowie geringere Bargeldmengen mit sich führen und nach Einbruch der Dunkelheit besondere Vorsicht walten lassen. Kinder und Jugendliche sollten wegen der Gefahr so genannter "Express-Entführungen" nicht alleine auf der Straße unterwegs sein.

Im Falle des Abhandenkommens (Diebstahls) des Reisepasses ist die polizeiliche Verlustanzeige für die Wiederausreise unerlässlich. Der Verlust sollte darüber hinaus unverzüglich der Botschaft oder dem nächstgelegenen Honorarkonsulat angezeigt und die Ausstellung eines Ersatzdokumentes beantragt werden.

Bei einer Festnahme oder Inhaftierung ist unverzüglich auf ein Telefonat mit der Botschaft oder dem zuständigen Honorarkonsul zu bestehen.

Notrufe:
24-Stunden-Dienst der Polizei (in Englisch): Rufnummer 101
Mehrsprachige Betreuung für Touristen: 0800 999 5000 (gebührenfrei)

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise:

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Der Reisepass muss für die Dauer des Aufenthaltes noch gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr:

Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist beschränkt. Bis zu einer Summe von 10.000 US-$ darf Bargeld eingeführt werden.

Euro werden von argentinischen Wechselstuben problemlos gewechselt, lokale Banken sind dagegen im Devisenwechsel an Touristen nicht tätig. Der Kurs des Euro wird in Argentinien aufgrund der sich laufend ändernden Notierung des Euro zum Dollar festgesetzt. Mit österreichischen Kredit- und EC-Karten kann in der Regel an Geldautomaten (mit Maestro-Funktion) Bargeld in Landeswährung abgehoben werden. Travellerschecks stoßen immer wieder auf Schwierigkeiten und werden nur von Wechselstuben eingelöst. Es empfiehlt sich ebenfalls die Mitnahme von US Dollar in bar oder Kreditkarten (für größere Hotels und Restaurants). Mit Einschränkungen kann in den meisten Restaurants und Hotels etc. mit Kreditkarten bezahlt werden.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Darüber hinaus können bei Einreise mit dem Schiff oder Flugzeug Waren bis zu einem Wert von USD 300,-- eingeführt werden, bei der Einreise auf dem Landweg Waren bis zu einem Wert von USD 150,--.

Ausfuhr:

Die Ausfuhr von US-Dollar ist auf die Höhe von 10.000,-- begrenzt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.


Kolumbien:

Hauptstadt:

Bogota

Int. Kennzeichen:

CO

Sprache:

Spanisch, Englisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Zeitdifferenz:

zu MEZ -6h; zu MESZ -7h

Strom:

110 Volt/50 Hertz; flachpolige Stecker; Adapter benötigt

Währung:

1 Peso = 100 Centavos

Sicherheit:

REISEWARNUNG! (seit 19.02.2003)

Aufgrund der anhaltend angespannten Sicherheitslage wird vor Reisen nach Kolumbien gewarnt.

Die Sicherheitssituation hat sich in den letzten Jahren, insb. in den größeren Städten, gebessert. Die Kriminalitätsrate und das Gewaltniveau sind im internationalen Vergleich aber noch immer hoch. So besteht unter anderem die Gefahr von Entführungen, deren Ziel auch ausländische Touristen sein können. Es kommt auch zu gezielten Anschlägen auf öffentliche und kommerzielle Einrichtungen seitens illegaler bewaffneter Gruppen, insb. der FARC.

Es ist sehr schwierig allgemeine Aussagen zu treffen. Die Sicherheitslage stellt sich von Region zu Region sehr unterschiedlich dar. Reisen vor allem in den Nordosten (Norte de Santander, Arauca), in den Südosten des Landes (Nariño, Putumayo, Caqueta), in den Chocó, nach Meta sowie in Teile der Departements Antioquia, Bolivar, Sucre, Valle de Cauca und Cauca sind mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko, vor allem bei Überlandfahrten, verbunden. Von einem Besuch der „Ciudad Perdida“ (Verlorene Stadt) in der Sierra Nevada (Nähe von Santa Marta) wird nach wie vor abgeraten. In den größeren Städten (Bogotá, Medellin, Cali) hat sich die Sicherheitssituation zweifellos gebessert. Freilich gibt es auch dort Viertel, von deren Besuch strikt abzuraten ist. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten, und insbesondere im Zentrum von Bogota (Candelaria) ist es in den Nachtstunden nicht ratsam, allein unterwegs zu sein. Taxis sollten generell nicht von der Strasse angehalten werden, sondern über entsprechende Taxidienste mit Bekanntgabe der Kennzeichennummer bestellt werden.

Verhältnismäßig gut stellt sich derzeit die Sicherheitssituation in Cartagena, auf den Inseln San Andres und Providencia, in der Kaffeezone sowie in und um Leticia dar.

Der Besitz von Drogen- auch in geringen Mengen zum persönlichen Bedarf - wird in Kolumbien streng bestraft. Wer wegen Drogenbesitzes verhaftet wird, muss mit hohen Gefängnisstrafen unter schwierigen Haftbedingungen rechnen Gelegentlich werden Touristen als unwissende "Drogenschmuggler" eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit, kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt ihres eigenen. Sollte die Polizei den Inhalt ihres Gepäcks kontrollieren, achten Sie darauf, dass ein unabhängiger Zeuge dabei ist.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit sehr hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise:

Österreichische Reisende können für touristische Zwecke ohne Visum nach Kolumbien einreisen und sich je nach Festlegung durch die kolumbianischen Behörden bei der Einreise bis zu längstens 180 Tage (pro Jahr!) im Land aufhalten. Der Reispass muss bei der Einreise noch sechs Monate gültig sein und über mindestens noch drei freie Seiten verfügen. Bei der Einreise wird die Länge des Aufenthaltes von den kolumbianischen Behörden anhand des Rückflugtickets, des Nachweises der finanziellen Mittel und allfälliger Reservierungen bestimmt und im Reispass vermerkt. Diese Aufenthaltsdauer kann generell nur mit vorheriger Genehmigung der kolumbianischen Behörde ("DAS") verlängert werden. Wer die Aufenthaltsdauer überschreitet, muss mit empfindlichen Geldstrafen der Behörden rechnen, in bestimmten Fällen kann auch eine Haftstrafe verhängt werden. Für Aufenthalte aus anderen als touristischen Gründen (z.B. für Dreharbeiten, Studium, NGO-Aktivitäten, Eheschließung etc., aber auch für Dienst- und Diplomatenpassinhaber) ist im Regelfall vor Antritt der Reise die Einholung eines Visums bei der Konsularabteilung der Botschaft der Republik Kolumbien in 1010 Wien, Stadiongasse 6-8, Tel.: 408 41 32 oder 405 71 46,Fax: 408 83 03, mail: consulado.viena@aon.at erforderlich.

Einfuhr:

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung unter USD 10.000,--. Beträge darüber sind im Bankwege oder über andere lizensierte Firmen für Geldtransfers zu überweisen. EURO können bei Wechselstuben in Landeswährung umgetauscht werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Travellerschecks oder Kreditkarten (zu empfehlen sind Visa und Mastercard). Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Pflanzen und tierischen Lebensmitteln ist verboten.

Ausfuhr:

Gleiche Bestimmungen zu Geldbeträgen wie bei Einfuhr. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Wildtieren ist verboten.


Chile:

Hauptstadt:

Santiago De Chile

Int. Kennzeichen:

CL

Sprache:

Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch, In einigen Orten Deutsch

Zeitdifferenz:

MEZ -5 h, MESZ -6 h, MEZ -4 h bei chilenischer Sommerzeit (2. Samstag im Oktober bis 2. Samstag im März). Auf der Osterinsel erhöht sich die Zeitdifferenz um jeweils weitere zwei Stunden.

Strom:

220 Volt/50 Hertz; Wechselstrom; amerikanische Stecker; Adapter benötigt

Währung:

Chilenischer Peso

Sicherheit:

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Die Kriminalität hat in den beiden letzten Jahren spürbar zugenommen. Chile zählt mittlerweile zu jenen Staaten mit der höchsten Anzahl an Eigentumsdelikten.

In den Großstädten sollte bei Rundgängen bzw. Restaurant- und Barbesuchen aufgrund erhöhter Kriminalität (Diebstahl, Raubüberfälle) nur wenig Bargeld sowie eine Kopie des Reisepasses (Original des Reisepasses und Flugtickets im Hotelsafe aufbewahren) mitgeführt werden.

Das Photographieren von militärischen und polizeilichen Anlagen ist verboten.

Sicherheit bei Reisen im Land:
In Teilen Chiles gibt es vor allem in den Grenzgebieten immer noch ungeräumte Minenfelder. Im Grenzgebiet zu Peru (hier sind Minen auch in Strandnähe verlegt bzw. dorthin angeschwemmt), Bolivien zu dem angrenzenden Argentinien (I., II: und III. Region) sowie zu Argentinien im äußersten Süden (XII. Region) kommt die Räumung der dort vergrabenen Anti-Personen-Minen (mehr als 1 Mio.) nur schleppend voran. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist nicht flächendeckend sichergestellt (nicht zuletzt wegen extremer Witterungseinflüsse u. Vandalismus) bzw. in unwegsamen Gelände (in den sechs staatlich geschützten Naturschutzgebieten der Regionen I, II und XII) nicht vorhanden. In der V. Region (Sektion Tejas Verdes – San Antonio) sei laut chilenischen Behörden die Räumung der Minen zwar bereits erfolgt, jedoch noch nicht überprüft worden. Reisende sollten sich in diesen Gebieten nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen sowie Warnschilder unbedingt beachten.
Weitere Informationen bezüglich Minen:
www.mineaction.org (Country Profile Chile)
www.icbl.org/lm/2004/chile

Chile ist sehr stark erdbebengefährdet. Zuletzt gab es am 13.6.2005 im Norden Chiles ein Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala, bei dem 11 Personen ums Leben kamen und die Strom- und Kommunikationsversorgung sowie Verkehrsverbindungen tagelang lahm gelegt waren. In Santiago gab es zuletzt im März 1985 ein starkes Beben, das schwere Schäden an Gebäuden verursachte und 117 Tote forderte. Schwere Erdbeben können immer wieder auftreten, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen werden von den nationalen Organisationen (wie ONEMI) gemeinsam mit den lokalen Behörden rasch umgesetzt.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise:

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 90 Tage im Land aufhalten. Bei Ankunft wird eine Touristenkarte ausgestellt, die beim Verlassen des Landes zurückgegeben werden muss. Sollte diese verloren gegangen sein, kann bei der "Policia Internacional" oder bei einer der Polizeidienststellen (Carabineros) in der Provinz für Ersatz gesorgt werden. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einfuhr:

Reisegepäck, d.h. Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Reisenden während des Aufenthaltes bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden. Ein Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren) sowie Pflanzen, Waffen, Drogen und Pornographie. Devisen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar. Kreditkarten werden allgemein akzeptiert (vor allem Visa und Mastercard, aber auch American Express). Weiters können mit Bankomatkarten mit Maestro-Funktion täglich bis zu CLP 200.000,00 bar behoben werden. Für im persönlichen Gepäck mitgeführte Neuwaren gilt im allgemeinen als obere Wertgrenze USD 500,00. Jede Person ist berechtigt, Importgeschäfte durchzuführen. Bei einem Warenwert von über USD 500,00 (FOPB) muss ein Zollagent eingeschaltet werden. Die Verzollung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Die geforderten Dokumente (Handelsrechnung 5-fach, voller Konossementensatz bzw. Luftfrachtbrief dreifach) müssen vollständig sowie inhaltlich und formal fehlerfrei sein. Die chilenischen Behörden halten sich streng an die geltenden Form- und  Rechtsvorschriften (Tippfehler können daher zu Verzögerungen führen).

Ausfuhr:

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.


Ecuador:

Hauptstadt:

Quito

Int. Kennzeichen:

EC

Sprache:

Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Zeitdifferenz:

zu MEZ -6h; zu MESZ -7h

Strom:

110 Volt/60 Hertz; flachpolige Stecker; Adapter benötigt

Währung:

US $

Sicherheit:

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen.

Aufgrund der in letzter Zeit relativ stark gestiegenen Gewaltkriminalität wird Reisenden zu erhöhter Wachsamkeit geraten.
Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten, und insbesondere in den Touristenvierteln der Städte Quito und Guayaquil ( Barrio Las Penas Malecon, Flugplatz) ist es in den Nachtstunden nicht ratsam, allein unterwegs zu sein. Bei Raubüberfällen wird in Anbetracht der Gewaltbereitschaft der Täter empfohlen, keine Gegenwehr zu leisten. Die örtliche Polizei gewährt ausländischen Kriminalitätsopfern häufig nur eingeschränkt Schutz und Hilfe.

Es sollte generell nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Bei Aufenthalten in Städten sollte der Reisepass an einem sicheren Ort (z.B. Hotel) hinterlegt und nur eine Kopie der wichtigsten Seiten des Reisepasses (samt der Seite mit dem Einreisestempel) mitgenommen werden. Schmuck und wertvolle Uhren etc. sollten nicht öffentlich zur Schau gestellt werden.

Die an Kolumbien angrenzenden Gebiete in den nördlichen Provinzen Carchi, Esmaralda, Napo sind zunehmend vom spill-over-Effekt (Überschwappen) der Kolumbienkrise betroffen und sollte von Touristen gemieden werden.
Autobusreisen, insbesondere in der Nacht, sind wegen Unfallhäufigkeit sowie allgemeiner Kriminalität gefährlich, im Zunehmen ist auch der gewaltsame Autoraub. Bei Reisen zu den Galápagosinseln (ca. 80,-- US-$ Eintritts- und 20,-- US-$ Hafengebühr pro Person) wird empfohlen, nur über renommierte Reisebüros zu buchen, da kleinere Unternehmen oft nicht die Sicherheit ihrer Schiffe gewährleisten können und nicht immer ausreichend versichert sind.

Der Vulkan Tungurahua oberhalb des populären Ausflugsortes Baños entwickelt immer wieder vulkanische Aktivitäten. Auch der Vulkan Reventador zeigt Zeichen von Aktivität. Akute Gefahr besteht derzeit in beiden Fällen nicht.

Der Besitz von Drogen - auch in geringen Mengen zum persönlichen Bedarf - wird in Ecuador besonders streng (mit bis zu 35 Jahren Kerker) bestraft.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewußt sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Weiter aktuelle Informationen zu Ecuador (in englischer oder spanischer Sprache):
Agencia EFE (unter iberoamerica)
Yahoo Noticias
CNN World
CNN en espanol (Thema bzw. Land suchen)

Einreise:

Reisende mit österreichischer Staatsbürgerschaft dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.

Für Segelschiffe muss bei der Anreise auf die Galapagos Inseln bei einem Aufenthalt von mehr als 19 Tagen eine Genehmigung vom Verteidigungsministerium beantragt werden.
Bei einem Aufenthalt unter 19 Tagen kann das Schiff jedoch jeden Hafen in Galapagos anlaufen und es ist lediglich eine Genehmigung der Hafenaufsicht notwendig.
Die Schiffsbesatzung darf aus maximal 9 Personen bestehen und das Schiff muss alle internationalen Dokumente vorweisen können. Kosten: USD 2.21 pro Tonne vom Bruttogewicht in Tonnen (TRB); USD 3.00 pro Tonne des TRB, für Leuchttürme und Bojen; USD 0,14 pro TRB für die Genehmigung des Auslaufens.

Einfuhr:

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. EURO können bei Banken und Wechselstuben umgetauscht werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Beschränkungen hinsichtlich der Einfuhr von Lebensmitteln, besonders Fleischprodukten.

Ausfuhr:

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Der Export von Goldbarren, Antiquitäten und Wildtieren ist verboten.


Paraguay:

Hauptstadt:

Asuncion

Int. Kennzeichen:

PY
Sprache: Spanisch und Guarani

Gängige Fremdsprachen:

Englisch, teilweise auch Deutsch

Zeitdifferenz:

zu MEZ -4h; zu MESZ -5h

Strom:

220 Volt/50 Hertz; Wechselstrom; zweipolige runde Stecker; Adapter benötigt

Währung:

1 Guarani = 100 centimos

Sicherheit:

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung und die hohe Kriminalitätsrate hingewiesen (seit 18.12. 2003)

Es wird empfohlen, auf auffällige Kleidung und offenes Tragen von Schmuck und wertvollen Uhren sowie Kameras in der Öffentlichkeit zu verzichten. Bargeld, Kreditkarten sowie andere Wertgegenstände sollten nur im notwendigen Umfang mitgeführt werden.

Von Spaziergängen ohne Begleitung nach Einbruch der Dunkelheit und nächtlichen Überfahrten wird abgeraten. Als besonders gefährlich gelten Ciudad del Este sowie das Grenzgebiet zu Brasilien und Argentinien.

Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Schmuggel, Handel, Konsum etc. von Drogen) werden streng bestraft.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise:

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Der Reisepass muss bei der Einreise noch gültig sein.

Einfuhr:

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Euro werden in Wechselstuben problemos umgetauscht, in Banken nur, wenn man dort ein Konto hat. Es empfiehlt sich auch die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, wenn sie gebraucht sind (also etwa nicht in der Originalverpackung), dazu gehören auch eine Kamera sowie Sportausrüstungen.

Ausfuhr:

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Bei Werten von über US Dollar 10.000 kann es bei einer Kontrolle vorkommen, dass eine Deklaration abgegeben werden muss. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.


Uruguay:

Hauptstadt:

Montevideo

Int. Kennzeichen:

UY
Sprache: Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch, , teilweise Deutsch

Zeitdifferenz:

zu MEZ -4h; zu MESZ -5h

Strom:

220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, teilweise dreipolige Stecker vorhanden, jedoch stellen Hotels auf Anfrage passende Stecker zur Verfügung.

Währung:

1 Uruguayanischer Peso = 100 Centesimos

Sicherheit:

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. Die Sicherheitslage hat sich nach vereinzelten Ausschreitungen im Zusammenhang mit der Bankenkrise Anfang August 2002 insgesamt beruhigt, die soziale Unruhe ist aber nach wie vor latent groß. Es wird angeraten, größere Menschenansammlungen zu meiden. In den Großstädten sollte aufgrund der starken Kriminalität nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten photokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise:

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 3 Monate im Land aufhalten. Der Reisepass muss während des gesamten Aufenthaltes noch gültig sein.

Einfuhr:

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Euro werden bereits konvertiert, es empfiehlt sich ebenfalls die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Aufgrund der Bankenkrise kann es zu Behinderungen beim Geldwechsel kommen. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 Gramm Tabakwaren sowie 2 Liter alkoholischer Getränke). Die Einfuhr von Pflanzen (auch Samen, Früchte etc.), Tieren und Fleisch ist verboten.

Ausfuhr:

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt. Mengenbeschränkungen bestehen aber hinsichtlich Tabakwaren (100 Zigaretten und 25 Zigarren) und alkoholischen Getränken (in angemessenen Mengen). Die Ausfuhr von Kunstgegenständen wird kontrolliert. Die Behörden entscheiden im Einzelfall, ob ein Kunstgegenstand ausgeführt werden kann.


Peru:

Hauptstadt:

Lima

Int. Kennzeichen:

PE

Sprache:

Spanisch, Ketchua, Aymara

Gängige Fremdsprachen:

keine

Zeitdifferenz:

zu MEZ -6h; zu MESZ -7h

Strom:

220 Volt/60 Hertz; Wechselstrom; Flachstecker

Währung:

1 Neuer Sol = 100 Centimos

Sicherheit:

Auf die allgemein erhöhte Sicherheitsgefährdung wird hingewiesen.

Größtes Sicherheitsproblem für Reisende nach Peru ist die hohe Kriminalität (Diebstahl, Raubüberfälle , auch Entführungen), vor allem in den von Touristen stark frequentierten Städten wie Lima, Cusco, Arequipa oder Huaraz.). Elendsviertel in Großstädten sollten gemieden werden.

Wegen anhaltender sozialer Unzufriedenheit in der Bevölkerung kommt es im Land immer wieder zum Teil auch zu gewalttätigen Protestaktionen. Bei Reisen in Peru sollte damit gerechnet werden, dass es wegen Straßensperren oder Demonstrationen jederzeit zu unvorhergesehenen Beeinträchtigungen im Reiseverkehr kommen kann. Gebiete, wo es zu Unruhen kommt, sollten unbedingt vermieden werden.
Größere Menschenansammlungen und mögliche Straßensperren, die entlang wichtiger Verkehrsverbindungen oft ohne Vorwarnung jederzeit sehr rasch gelegt werden können, sollten auf jeden Fall gemieden werden. Unter Umständen kann es zum Einsatz von Tränengas kommen, um Demonstrationen aufzulösen. Straßensperren sollten keinesfalls versucht werden, mit Gewalt zu durchbrechen.

Reisenden wird dringend angeraten, sich über die aktuellen Bedingungen und die Sicherheitslage in Peru kurzfristig vor Reiseantritt zu erkunden bzw. in weiterer Folge vor Ort bei den lokalen Sicherheitsbehörden oder bei den lokalen Reiseveranstaltern zu informieren.

Es wird zu Vorsicht bei Reisen in der Region Puno in den Gebiete von Antauto, San Gabán , Ollachea und Ayapara (Provinzen Carabaya und Melgar) und auf der peruanischen Uferseite des Titicacasees sowie auf der Strassenverbindung Tocache - Tingo Maria - Ucayali (in den Regionen San Martin, Huanuco, Ucayali, Pasco und Junin) geraten.
Bei Planung von Reisen auf dem Landweg nach Bolivien wird empfohlen, auch die angespannte Situation auf bolivianischer Seite zu berücksichtigen.
In den Bergregionen besteht während der Regenzeit (ungefähr von November bis Mai) die Gefahr von Hang- und Bergrutschungen in einzelnen Gebieten, z.B. Machu Picchu/Agua Calientes oder in der Region Pozuzo, die zu Behinderungen der Verkehrsverbindungen führen können.

Vereinzelt sind im Landesinneren bewaffnete Gruppen (u.a. vom Sendero Luminoso) weiterhin aktiv, jedoch besteht in den von Touristen gewöhnlich bereisten Gebieten zurzeit keine besondere Gefährdung durch diesen latenten Terrorismus. Touristen waren bisher davon nicht betroffen. In einzelnen Gebieten im Landesinneren, und zwar im wesentlichen in der Region, wo die Departements Junin, Ayacucho, Cusco (dort nur in der Provinz La Convención) und Huancavelica aneinandergrenzen, sowie in mehreren Provinzen der Departements Huánuco, San Martin und Ucayali ist ein Ausnahmezustand aufrecht. Zur Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit wird dabei auch auf die Streitkräfte zurückgegriffen.
Generell wird Reisenden geraten, die Gebiete des Urubamba-, Huallaga-, Apurimac- und Ene-Flusses sowie die angrenzenden Gebiete und Nebentäler, insbesondere das Gebiet von Satipo, nicht zu bereisen. Im Juli 2004 sind Meldungen aufgetreten, dass in den Bergen der Region Ancash (Huaraz/Huyahuash) ausländische Tourengänger von einer Gruppe von maskierten Personen überfallen worden sind. In den letzten Monaten sind zwar keine neuen Vorfälle mehr bekannt geworden, doch wird Reisenden empfohlen, sich bei der örtlich zuständigen Polizei vorher über die Sicherheitslage zu informieren. Nach einem Überfall auf eine Gruppe ausländischer Touristen am „Inka Trail“ von Cusco nach Machu Picchu wurden von den lokalen Behörden Mitte November 2005 erhöhte Sicherheitskontrollen dort angekündigt.

In den Großstädten und Touristenzentren wie Lima, Cusco, Arequipa oder Puno sollte wegen der starken Kriminalität (vor allem auch Trickverbrechen wie die Verabreichung von Getränken, die mit Betäubungsmitteln versetzt sind, bzw. Entführungen!) nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten fotokopiert werden. Wohlstand sollte nicht zur Schau gestellt werden. In Cusco und Arequipa kam es wiederholt zu Raubüberfällen durch sogenannte 'Würgeräuber', die ihr Opfer in wenig frequentierte Nebenstraßen locken. Es sind auch Meldungen über Gewalt- und Sexualverbrechen z.B. in Cusco oder Mancora, bekannt geworden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Abstecher durch dunkle Seitengassen sollten jedenfalls vermieden werden. Beleuchteten und belebten Straßen ist unbedingt der Vorzug zu geben. Rucksacktouristen sollten sich bewusst sein, dass sie relativ einfach vom ihren ganzen Besitz beraubt werden können.


Es wird aus Sicherheitsgründen empfohlen, nur auf Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen zurückzugreifen, falls möglich nach telephonischer Vorbestellung. Es wird abgeraten, Mitfahrgelegenheiten, wie Taxis oder andere Privattransporte, mit unbekannten Drittpersonen oder zufälligen (Reise)Bekanntschaften zu teilen. Bei der Ankunft am Flughafen Jorge Chávez in Lima können bei den dafür eigens eingerichteten Schaltern z. B. in der internationalen Ankunftszone Taxis bzw. Mietwagen problemlos reserviert werden. Von Nachtfahrten mit Personenkraftwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln (schlechte Strassen, Gefahr von Überfällen) und Fahrten in der Dämmerung wird dringend abgeraten, sie gelten als besonders gefährlich. Auf Straßen im Landesinneren ist vorgekommen, dass Städtebusse gezwungen wurden, anzuhalten und die Passagiere ausgeraubt wurden. Auch Österreicher wurden bereits Opfer solcher Verbrechen. Reisen nach Iquitos sind nur mit dem Flugzeug ratsam.

Peru liegt in einer Erdbebenzone. Es können im Land immer wieder Erdstöße verspürt werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise:

Reisende dürfen sich ohne Visum bis zu 90 Tage im Land aufhalten, jedoch kann die Aufenthaltsdauer bei der Einreise auf einen kürzeren Zeitraum beschränkt werden. Die genehmigte Aufenthaltsdauer wird durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass oder auf dem Einreiseformular (Tarjeta Internacional de Embarque/Desembarque) vermerkt. Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Die Verlängerung eines Visums kann grundsätzlich nur vor dem Ablauf dessen Gültigkeit gegen den Erlag einer Gebühr von US-$ 20 bei den örtlich zuständigen Einwanderungsbehörden (Jefatura de Migraciones) beantragt werden. Mit Geldstrafen und Problemen bei der Ausreise muss im Falle eines Zuwiderhandelns gerechnet werden. Einwanderungsbehörden ("Jefatura de Migraciones") befinden sich in Tumbes, Piura, Chiclayo, Chimbote, Lima, Arequipa, Tacna, Puno, Cuzco, Puerto Maldonado, Pucallpa, und Iquitos.

Einfuhr:

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung, es empfiehlt sich die Mitnahme von Bargeld (EURO und US Dollar), Reiseschecks oder Kreditkarten (für bessere Hotels und Geschäfte der gehobenen Kategorie). In Wechselstuben in Lima ist der Kauf und Verkauf von Euro möglich, für Reisen außerhalb Limas empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar (möglichst in kleinen Stückelungen). Gegenstände für den persönlichen Bedarf und Geschenke können bis zu einem Gegenwert von US Dollar 300 zollfrei eingeführt werden.

Ausfuhr:

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Bei Rücktausch von Landes- in Fremdwährung muss die Umtauschbestätigung vorgelegt werden. Die Ausfuhr von Altertümern (vor allem vorkolumbianischer Keramik oder Bilder aus der Kolonialzeit) ist streng verboten und wird genau kontrolliert. Dasselbe gilt für lebende oder präparierte exotische Tiere.


Venezuela:

Hauptstadt:

Caracas

Int. Kennzeichen:

VE

Sprache:

Spanisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Zeitdifferenz:

zu MEZ -5h; zu MESZ -6h

Strom:

110/120 Volt, 60 Hertz, meistens amerikanische Flachstecker; Adapter benötigt

Währung:

1 Bolivar = 100 Centimos

Sicherheit:

Allgemein wird auf die hohe Sicherheitsgefährdung hingewiesen. (28.02. 2004)

Die innenpolitische und soziale Lage bleibt weiterhin gespannt. Demonstrationen und Protestaktionen, auch mit Gewaltanwendung, sind insbesondere in Caracas möglich. Es wird weiterhin dringend geraten, sich von Menschenansammlungen und besonders politischen Kundgebungen fernzuhalten. Reisende müssen in diesem Zusammenhang in Caracas und anderen großen Städten ggf. auch mit gewaltsamen Aktionen rechnen. Größere Demonstrationen werden im Voraus in lokalen Medien, unter anderem auch der englischsprachigen Zeitung „Daily Journal“ angekündigt. Weiters kann aufgrund von Aufmärschen und Straßensperren die Zufahrt zum Flughafen und in andere Teile der Hauptstadt überraschend erschwert bzw. gänzlich blockiert werden. Reisende sollten sich daher in Caracas und anderen größeren Städten auf Behinderungen einstellen. Vor Reisen nach Venezuela sollten aktuelle Informationen über die Lageentwicklung eingeholt werden.

Zu besonderer Vorsicht wird Reisenden, die am Flughafen Caracas ankommen, geraten, da sich in letzter Zeit Raubüberfälle unter Beteiligung von Uniformträgern und Taxifahrern häufen. Es wird empfohlen, die (zwar etwas teureren) schwarzen Taxis der Marke Ford-Explorer mit gelben Kennzeichen, welche unmittelbar vor der Ankunftshalle warten, zu benutzen, sollte keine andere (sichere) Art der Abholung vor der Ankunft in Venezuela organisiert werden können.  

Aufgrund der allgemeinen Kriminalität sollten in den Großstädten nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente fotokopiert werden und die Originaldokumente (samt allfälligen Informationen über Kontaktpersonen in Österreich) an einem gesicherten Ort hinterlegt werden.

Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Brutale Raubüberfälle sind an der Tagesordnung. Es sollten nur offizielle Taxis mit gelben Kennzeichen benutzt werden. Die Gebiete entlang der kolumbianischen Grenze sollten wegen der erhöhten Gefahr von Entführungen und anderer Gewaltverbrechen gemieden werden.

Auch auf der Ferieninsel Margarita wird eine Zunahme bewaffneter Raubüberfälle beobachtet. Dabei sind häufig Ausländer die Opfer, da man bei ihnen eine höhere Beute und weniger Gegenwehr vermutet. Reisenden wird geraten, sich vor Ausflügen ohne einheimische Reiseleiter genauestens zu erkundigen, welche Orte unbedingt zu meiden sind. Als besonders gefährlich gilt z. B. das Zentrum von Porlamar auf der Isla Margarita.

Gelegentlich werden Touristen als "Drogenschmuggler" eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit, kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt ihres eigenen. Sollte die Polizei den Inhalt ihres Gepäcks kontrollieren, achten Sie darauf, dass ein unabhängiger Zeuge dabei ist. Wer wegen Drogenbesitzes verhaftet wird, muss mit hohen Gefängnisstrafen rechnen. Ein Gefängnisaufenthalt kann wegen der dort herrschenden Kriminalität und schlechter Haftbedingungen lebensgefährlich sein.

Die seitens der venezolanischen Regierung mit 22. Jänner 2003 verfügte Einstellung des Devisenverkehrs hält nach wie vor an. Es ist derzeit noch immer nicht möglich, legal Fremdwährung in Venezuela gegen die Landeswährung Bolívares zu wechseln, wobei allerdings eine gewisse Flexibilisierung festzustellen ist. In einigen größeren Hotels ist es möglich, US-$ gegen Bolívares zu wechseln. Einige Bankinstitute und Wechselstuben kaufen US-$ für Bolívares. Es wird geraten, soweit möglich, bereits vor der Einreise ausreichend Bolívares zu besorgen und mitzubringen. Ausländische Kreditkarten werden in größeren Städten akzeptiert, wobei auf die große Gefahr von Fälschungen bzw. "Klonen" hingewiesen wird. Es ist möglich, mit einigen ausländischen Kreditkarten bei Geldausgabeautomaten (ATM) und in Banken Lokalwährung zu abzuheben. In der Zwischenzeit hat sich ein Schwarzmarkt mit US-Dollars, vor allem auf dem internationalen Flughafen Maiquetía (Caracas) , aber auch in den meisten Städten, etabliert. Es wird darauf hingewiesen, dass Transaktionen auf dem Schwarzmarkt nach wie vor strikt verboten sind . Drakonische Strafen für Devisenvergehen werden seitens der venezolanischen Regierung ausgearbeitet. Achtung vor gefälschten US-Dollar- und 50.000,- Bolívares-Noten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise:

Reisende, die auf dem Luftweg einreisen, dürfen sich mit einer am Flughafen erhältlichen Touristenkarte bis zu 60 Tage im Land aufhalten (Verlängerung um 30 Tage möglich). Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein. Reisende, die auf dem Land- oder Seeweg einreisen, benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Bei der Ausreise werden am Flughafen Caracas-Maiquetia folgende Gebühren eingehoben (Stand August 2004):
1. Flughafengebühr: 2,5 Unidades Tributarias (UD = derzeit umgerechnet ca. VEB 61.750,00)
2. Ausreisesteuer: 1 UD (derzeit umgerechnet ca. VEB 24.700,00)bezahlbar in Landeswährung Bolívares oder in US-Dollar

Einfuhr:

Zu beachten ist die bestehende Deviseneinfuhr-Beschränkung von USD 10.000,-- bzw. Ausfuhr-Beschränkung von USD 5.000,--. Darüber hinaus gehende Beträge müssen deklariert werden. Devisen (bzw. Valuten) dürfen nur bei hiefür autorisierten Banken oder Wechselstuben eingetauscht werden (Devisenbewirtschaftung - Einstellung des freien Devisenverkehrs seit Jan. 2003); Zuwiderhandeln kann hohe Strafen nach sich ziehen. Achtung vor gefälschten US-Dollar-Noten. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollars in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten und 25 Zigarren sowie 2 Liter Alkohol). Die Einfuhr von Blumen, Pflanzen, Früchten, Fleischprodukten und Gemüse ist verboten.

Ausfuhr:

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.


Guyana:

Hauptstadt:

Georgetown

Int. Kennzeichen:

GY

Sprache:

Englisch

Zeitdifferenz:

zu MEZ -4h; zu MESZ -4h

Strom:

110/220 Volt, 50 Hertz (Georgetown), sonst 60 Hertz; amerikanische Stecker; Adapter notwendig

Währung:

1 Guyana Dollar = 100 cents

Sicherheit:

Allgemein wird auf die hohe Sicherheitsgefährdung hingewiesen. (seit: 08.03. 2004)

Obwohl sich die Sicherheitslage in jüngster Zeit etwas gebessert hat, herrscht im ganzen Land ein hohes Mass an Gewaltkriminalität.
Dies gilt vor allem für Georgetown, wo es im Februar 2002 zu „car jackings“, bewaffneten Raubüberfällen und Schiessereien mit tödlichem Ausgang kam.
Es wird Besuchern zu extremen Sicherheitsvorkehrungen geraten, insbesondere im südlichen Teil von Georgetown, dem Stabroek Markt, dem Bourda Markt, der Ostküste, der Überlandstrasse von Georgetwon in Richtung New Amsterdam und an der Autobahn Timerh (International Airport)/Linden, sowie in den Städten Linden und New Amsterdam. Die Autotüren sind während der Fahrt immer versperrt und die Fenster geschlossen zu halten.
Von Reisen in der Nacht wird abgeraten, wenn diese nicht unbedingt erforderlich sind und in einem Konvoi durchgeführt werden können.

Grosse Menschenansammlungen, Demonstrationen und politische Veranstaltungen sollten gemieden werden. Anfang Juli kam es in Zusammenhang mit einer CARICOM-Tagung zu offensichtlich politisch motivierten Zusammenstössen. Probleme auf den Strassen, wie z.B. auch Strassenblockaden, können sehr spontan und unvorhergesehen auftreten.
Die lokalen Nachrichten sollten während des Aufenthaltes im Land permanent aufmerksam verfolgt werden.
Die schlecht ausgestattete Polizei ist zwar hilfsbereit, kann aber in der Regel nicht effizient gegen die steigende Kriminalität vorgehen.
In der Hauptstadt sollte aufgrund der starken Kriminalität nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einer hohen Sicherheitsgefährdung begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Einreise:

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Botschaft der Kooperativen Republik Guyana in Brüssel beantragt werden muss.
Der Reisepass muss bei der Einreise noch 6 Monate gültig sein.
Es kann zu Schwierigkeiten bei der Ausreise führen, wenn der Reisepass bei der Einreise nicht abgestempelt wird, weswegen darauf geachtet werden sollte.
Eine Flughafensteuer in der Höhe von G$ 1.500,00 wird bei der Ausreise auf dem Luftweg eingehoben.
 
Die Bemühungen der Regierungen der meisten südamerikanischen Länder, dem Problem der Kindesentführungen beizukommen, führen für den Reisenden mit Kindern dazu, dass er sowohl bei der Ein- als auch Ausreise die entsprechende Dokumentation das Kind betreffend, wie z.B. Geburtsurkunde, oder Einverständniserklärung des anderen Elternteils, wenn nur ein Elternetil mit dem Kind reist, vorweisen muss.
Es wird empfohlen, vor Antritt der Reise entsprechende Informationen bei der guyanischen Botschaft in Brüssel einzuholen.

Einfuhr:

Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, allerdings deklarationspflichtig.
Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar und von Reiseschecks. Kreditkarten werden nicht überall akzeptiert (z.B. nur in den grossen Hotels).
Es gibt nur wenige Banken, bei welchen mit Kreditkarten abgehoben werden kann („cash advance“). Wegen eklatanter Betrugsgefahr im Zusammenhang mit Falschgeld sollte man nie auf der Strasse, sondern immer nur in Banken, offiziellen Wechselstuben „cambios“ oder Hotels Geld wechseln.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

Ausfuhr:

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist im Rahmen der Deklaration unbegrenzt erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.


Surinam:

Hauptstadt:

Paramaribo

Int. Kennzeichen:

SR

Sprache:

Niederländisch

Gängige Fremdsprachen:

Englisch

Zeitdifferenz:

-4h

Strom:

110/220 Volt, 60 Hertz

Währung:

1 Suriname Gulden = 100 Cents

Sicherheit:

Allgemein wird auf die erhöhte Sicherheitsgefährdung hingewiesen. Vor allem in Paramaribo kommt es häufig zu kriminellen Handlungen (Raub, Diebstahl, bewaffnete Überfälle etc.). Der Stadtteil Palm Garden in Paramaribo gilt als besonders gefährlich und sollte daher gemieden werden. Es sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden, Dokumente sollten fotokopiert werden. Das Photographieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten.

Einreise:

Reisende benötigen ein Visum, das bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde des Landes beantragt werden muss. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate bei Einreise gültig sein. Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können.

Einfuhr:

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von Sfl 100 (für Kinder unter 12 Jahren Sfl 50), die Mitnahme von Fremdwährung unbegrenzt erlaubt. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro sowie US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 400 Zigaretten, 100 Zigarren, 500 Gramm Tabak sowie 2 Liter Alkohol und 4 Liter Wein). Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.

Ausfuhr:

Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von Sfl 100 (für Kinder unter 12 Jahren bis Sfl 50), von Fremdwährung bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.


 

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